Krebsfrüherkennungsuntersuchung

IMG 6421cBei der gynäkologischen Krebsvorsorgeuntersuchung handelt es sich um ein seit 1972 eingeführtes Früherkennungsprogramm, das 1x jährlich ab dem 20. Lebensjahr als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen angeboten wird. Es dient der frühzeitigen Diagnose gynäkologischer Krebserkrankungen sowie des Darmkrebses. Seit der Einführung diese Programms konnte das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs um 60% reduziert werden. Leider nehmen nur ca. 50 % aller berechtigter Frauen in Deutschland dieses Angebot wahr.

Zu den Inhalten gehören
20-30 Jahre: Abstrichentnahme am Gebärmutterhals, Abtasten der inneren Organe Merkblatt Früherkennung Zervixkarzinom
30-50 Jahre: Zusätzliches Abtasten der Brust und der Lymphabflusswege sowie
Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust

50-55 Jahre: Zusätzlich 1x jährlich Stuhltest auf verstecktes Blut im Stuhl sowie
50-69 Jahre: alle 2 Jahre Screening-Mammographie
Merkblatt Mammographie Screening
ab 55 Jahre: Alle 2 Jahre Stuhltest oder 2x Darmspiegelung im Abstand von 10 Jahren  Merkblatt Darmkrebsvorsorge

Da die Aussagekraft der von den Krankenkassen finanzierten Leistungsinhalte speziell in Hinblick auf Gebärmutterschleimhautkrebs, Eierstockskrebs und Brustkrebs eingeschränkt ist, empfehlen wir zusätzliche Untersuchungen wie die vaginale Ultraschalluntersuchung und den Brustultraschall im Rahmen "Individueller Gesundheitsleistungen".

Zur "Vorsorge plus" gehören für uns auch die Durchführung des Blasenkrebstestes "NMP 22", sowie der immunologische Stuhltest und die Dünnschichtzytologie.<

• Erweiterte Krebsvorsorge
• Blasenkrebsvorsorge
• Darmkrebsvorsorge
• Brustultraschall
• PAP Test
• HPV Test