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Aktuelles

Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen in Deutschland
Sonntag, 02. August 2015
In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Pressemeldungen, in denen darüber berichtet wurde, dass Schwangere in... Weiterlesen...
HPV Impfung ab 9 Jahren
Donnerstag, 26. Februar 2015
Ab den 13.2.2015 kann die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs schon ab dem 9. Lebensjahr gegeben werden. Wird die erste... Weiterlesen...
Die Pille danach
Freitag, 16. Januar 2015
"Pille danach" ohne Rezept in Apotheken erhältlich   Pressemitteilung des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF),... Weiterlesen...
Schwere Infektionskrankheiten
Mittwoch, 14. Januar 2015
Schwere Infektionskrankheiten – Alarm bei Kinderwunsch Jedes Jahr sind etwa 40.000 Schwangere in Deutschland nicht... Weiterlesen...
PraxisApp
Dienstag, 13. Januar 2015
Die neue PraxisApp für Patientinnen ist da -für iPhone und Android-Smartphones. Mit der Einführung der PraxisApp... Weiterlesen...
Schwangerschaftsabbrüche
Montag, 12. Januar 2015
Schwangerschaftsabbrüche Frauenärzteverband schlägt kostenlose Verhütung bis 25 Jahre vor   Erneut ist... Weiterlesen...
Kinderwunsch
Sonntag, 11. Januar 2015
Kinderwunsch? Keuchhusten nachimpfen!In Deutschland ist nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts nur noch etwa jeder... Weiterlesen...
Schwangerschaftszucker
Freitag, 09. Januar 2015
Test auf Schwangerschaftszucker jetzt direkt mit den Krankenkassen abrechenbarAb dem 1. 7. 2013 kann sowohl der... Weiterlesen...

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ERNÄHRUNGSEMPFEHLUNG in der Schwangerschaft

Eine gesunde Ernährung ist in der Schwangerschaft besonders wichtig, weil für die fetale Entwicklung und für die Stillperiode geeignete und ausreichende Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden müssen.

Der Energiebedarf sollte zu 55-60% aus Kohlenhydraten (Kartoffeln, Brot, Reis, Zucker) zu 30% aus Fett(Butter, Wurst)und zu 10-15% aus Eiweiß (Fleisch, Gemüse) bestehen.
Die Nahrungszusammenstellung sollte abwechslungsreich sein, insbesondere sollten Sie nicht "für zwei essen", da der Energiebedarf anfänglich nur im 100 kcal pro Tag, im letzten Schwangerschaftsdrittel nur um 300 kcal pro Tag steigt. Geeignete Lebensmittel sind Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Kartoffeln. Milch ( mindestens einen halben Liter täglich) und Milchprodukte, wie Käse, Quark oder Joghurt sind für die Calcium-Versorgung besonders wichtig. Ebenso Eier, schonend zubereiteter Fisch oder mageres Fleisch oder Geflügel. Es wird empfohlen, 5-6 kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Besonders sollten Sie den Verzehr an Fett kontrollieren. Zuviel Fett bedeutet für Mutter und Kind ein Risiko. Gefährlich sind vor allem die "versteckten Fette" in Saucen, Kuchen, Gebäcken oder Schokolade.

Wegen der Infektionsgefahr mit Toxoplasmose darf kein rohes Fleisch oder Fisch wie Mett , Tatar oder Sushi gegessen werden. Auch Rohmilchprodukte wie Camenbert, Brie oder Roquefort sollten wegen der Gefahr der Übertragung von Listerien vermieden werden.
Es ist auch darauf zu achten ausreichend Flüssigkeit (ca. 2 Liter) in Form von kalorienarmen Getränken wie Wasser, Früchtetee oder Apfelschorle zuzuführen.
Bitte vermeiden Sie auch Süßigkeiten wegen der Gefahr von Karies. Gemüse wie Hülsenfrüchte und Salate beugen mit ihrem hohen Gehalt an Ballaststoffen gleichzeitig Darmträgheiten oder Verstopfung vor. Verdauungsfördernd wirken Weizenkleie in Joghurt eingerührt. Auf Abführmittel sollte verzichtet werden.

Verzichten Sie komplett auf Nikotin und Alkohol sobald die Schwangerschaft festgestellt wurde. Das fällt meistens leichter als eine stufenweise Reduktion, die auch medizinisch nicht sinnvoll ist.

Auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin A, C und D, Riboflavin, Thiamin, Pyridoxin Folsäure und Jod ist zu achten. Während der gesamten Schwangerschaft ist der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen erhöht. .Allerdings ist eine Überdosierung von Vitaminen zu vermeiden.

Salz und salzhaltige Lebensmittel sind sparsam zu verwenden. Bei Wasseransammlungen sind Obst- bzw. Reistage einzulegen.

Kaffee und Tee, aber auch andere koffeinhaltigen Getränke wie Cola können in Maßen genossen werden. Wissenschaftliche Untersuchungen haben erst bei sehr hohem Konsum kindliche Entwicklungsstörungen wie Wachstumsverzögerungen festgestellt. Bei Kaffee sind bis zu 3 Tassen täglich unbedenklich.

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